designed by kwides
         
home produkte service presse über uns kontakt
club info für kostenträger info für händler


OUTDOOR - Rehabilitation: Fahrrad und Behinderung
Es hat sich eine Sport- und Freizeit-¬Szene mit und unter behinderten Menschen ge-bildet, die auch über die bekannteren klassi¬schen z.B. paraolympischen Disziplinen hinausgeht und fast nichts mehr auslässt, was neuere Trend-Sportarten anbieten. Es gibt inzwischen nicht nur tennis¬spie¬lende, skifahrende, tanzende, fechtende und se-gelnde Rollstuhlfahrer, nein auch Extremsportarten werden von Gehandicapten prak-tiziert: es wird ultraleicht geflo¬gen, mit Wind gesurft, Triathlon durchlitten, Eishockey gespielt und Motorsport betrieben - die Liste ist noch lange nicht beendet.

Seit jeher nahm dagegen die Fahrradtechnik eine besondere Rolle unter Behinder-ten ein. Lag es an der technischen Verwandtschaft mit dem Rollstuhl? Der mit dem Fahrrad unmittelbar erreichbaren Mobilität? Oder an den regelmäßigen Bewe¬gungsabläufen, die sich so schön therapeutisch nutzen lassen? Allerdings be¬schränkte sich das Fahrradangebot für Behinderte lange Zeit auf mehr oder weniger einfache und zumeist unpraktische und technisch veraltete Dreiräder, die vornehm-lich für therapeutische Zwecke eingesetzt wurden.

Das hat sich nicht zuletzt im Zuge des weiterhin ungebrochenen Bike-Booms geän-dert! Heute gibt es für fast alle Behinderte, die ihr Haus verlassen können, eine pas-sende Fahrradlösung. Die wohl breiteste Palette von Fahrrädern für behinderte Men-schen mit und ohne Begleiter wird von der Hoening Mobility GmbH in Leonberg angeboten. Seit über 16 Jahren kommen aus dem Hause Hoening ständig neue Ideen und Innovationen zum Thema "Fahrradfahren und Behinderung".

Das gute alte Dreirad - Wirklich noch gut?

Die wohl größte Gruppe behinderter Fahrradfahrer sind Menschen mit Cerebraler Parese, unvollständigen Querschnittslähmungen, Multipler Sklerose, Gleichge-wichtsstörungen oder altersbedingten Gebrechen, die mindestens ein Bein noch in ausreichendem Umfang bewegen können. Viele fahren regelmäßig Drei¬rad oder könnten es, wenn sie um die Möglichkeiten moderner Technik wüssten. Früher wur-den in der Regel relativ normale Fahrräder, bei denen das Hinterrad durch deren zwei ersetzt wird eingesetzt. Leider zeichneten sich diese Lösungen durch konstruk-tionsbedingte Schwerfälligkeit und Schwächen bei der Handhabung aus. Heute gibt es technisch gereifte integrierte Lösungen.

Gute Dreiräder braucht das Land

Hoening bringt Dreiradfahrern und denen, die es werden wollen oder müssen, die qualitativ hochwertigen und fahrtechnisch äußerst überzeugenden Dreirad-Produktlinien T-BIKE und ROBBI näher. Das Unternehmen zeigt, dass "Zwei plus Eins" eine schöne und runde Sache ist.
Schon die unkonventionellen T-BIKEs mit der Doppelradachse vorne haben viele(n) Menschen, die das Dreiradfahren auf alten, billigen und/oder schlecht konstruierten Rädern satt hatten, wieder Mut und mobil gemacht. Mit den ROBBIs aus der Produk-tion des größten niederländischen Dreiradherstellers HUKA PRODUCTS b.v. kann Hoening nun ohne Kompromisse alle Wünsche bedienen und erfüllen.

Ob vorne oder hinten zwei Räder, ob für Jung oder Alt, ob für Groß oder Klein, ob mit oder ohne elektrische Motorunterstützung, ob mit Anpassungszubehör oder ein-fach simpel, die richtige und optimale Lösung wird von Hoening angeboten.

Alle Dreiräder wurden in den letzten Monaten einer technischen und optischen Ü-berarbeitung unterzogen. Wie auch bei den anderen HOENING-Produkten dominie-ren jetzt brilliante Silber- und Mettalic-Farben, die überdies als 2-Schicht-Beschichtung extrem schlagfest sind. Das Zubehörprogramm wurde erneut erweitert.

Während die Kosten der Dreiräder bei gehbehinderten Kindern relativ problemlos von den Krankenkassen übernommen werden (hierzu gibt es auch ein aktuelles Ur-teil des Bundessozialgerichts, Az: B3KR3/02R), haben es Jugendliche und Erwach-sene schon schwerer, die Kosten erstattet zu bekommen. Hier helfen nur gute Ar-gumente, ein qualifizierter Attest, Beharrlichkeit und ein bißchen Mut.

Gehbehinderte Erwachsene, denen seitens der Kostenträger zur Erledigung ihrer alltäglichen Besorgungen ein sog. E-Mobil zugestanden würde, können mit dem Verweis auf bessere Fahreigenschaften und Reichweiten die (motorunterstützten) T-BIKEs und ROBBIs als sinnvolle Alternativen beantragen.

Aber auch wenn die Kostenträger nicht mitmachen, sollte sich jeder Betroffene fragen, was ihm eine so weit reichende Verbesserung der Lebensqualität wirklich wert ist.

Gemeinsames Erleben
oder: Radfahren macht Spaß - besonders zu zweit!

Tandems werden schon lange besonders von Sehbehinderten und ihren Begleitern genutzt. Manch ein blinder Mensch hat auf dem Tandem schon tausende Kilometer zurück¬gelegt. Natürlich ist er dabei auf einen Begleiter angewiesen. Obwohl dies zu La¬sten der Selbstständigkeit geht, ist aber gerade das gemeinsame Erlebnis von behin¬derten und nichtbehinderten Menschen der Schlüssel für praktizierte gesell-schaftliche Integration.

In den letzten Jahren konnte man eine Reihe neuer Produkte kennenlernen, die ei-ner solch integrativen Idee folgend, Fahrradtechnik für schwer behinderte Menschen zugäng¬lich machen.

Die COPILOT – Tandem - Familie

Die Produktfamilie der COPILOT-Therapietandems präsentiert sich jetzt "wie aus einem Guss" – eben als Familie. Obwohl diese Tandems aus dem Hause Hoening immer schon als hochwertige Qualitätsprodukte einzustufen waren, legt der innovati-ve Hersteller jetzt noch einmal bei Verarbeitung, Ausstattung und Design zu.

Schließlich sind alle drei Ausführungen für Situationen gedacht, in denen behinderte zusammen mit nichtbehinder¬¬ten Menschen Fahrrad fahren. Und da, so der Herstel-ler, sollten die aktuellste Technik und die maximale Sicherheit gerade gut genug sein.

Gemeinsam ist COPILOT 24, COPILOT 26 und COPILOT 3, dass - im Unterschied zu klassischen Tandems - die behinderte oder teilaktive Person (der "Copilot") vorne und die Be¬gleitperson hinten sitzt. Damit sitzen die Betroffenen selbst an aussichts-reicher Stelle und gleichzeitig im Blickfeld der Begleitperson.

Bei den beiden zweirädrigen Versionen COPILOT 24 und 26 können auf Wunsch beide Tandem¬fah¬rer lenken. Dadurch hat der "Copilot" das therapeutisch wichtige Gefühl, selbst zu fahren. Trotzdem ist die Kontrolle durch die Begleitperson gewähr¬leistet. Diese gibt mit dem größeren Lenkhebel im Zweifelsfall den Ausschlag. Die Praxis zeigt allerdings, dass es zu keinerlei Konflikten kommt.

COPILOT 24 (mit 24-Zoll-Rädern) ist eher auf Kinder und Heranwachsende zuge-schnitten. Ab einem Alter von etwa 4 Jahren können sich die Kinder als aktive Tan-demfahrer bewähren. Das umfangreiche Zubehörprogramm, das z.B. auch eine Ent-kopplung der beiden Kurbeltriebe ermöglicht, stellt sicher, dass auch Kinder mit schwereren Einschränkungen COPILOT-tauglich werden.

Zwar kann auch das COPILOT 24 von zwei größeren Personen gefahren werden, bei "Ersteinsteigern" ab ca. 10 Jahren oder "Umsteigern", denen das 24er zu klein wird, empfiehlt sich das COPILOT 26 mit seinen 26-Zoll-Rädern. Dieses ist aber nicht nur größer, sondern serienmäßig bereits mit einigen technischen Leckerbissen versehen, die die aktuelle Bikeszene zu bieten hat: eine Federgabel am Vorderrad und eine gefederte Sattelstütze für den "Kapitän" erhöhen den Fahrkomfort spürbar, die SHIMANO Nexus 7-Gang-Nabenschaltung stellt die Getriebe-Funktion auch bei extremer Last sicher, die Kondensator-Standlichter vorne und hinten dienen der Si-cherheit bei Nacht. Natürlich ist auch beim 26er-Modell das vielseitige Hoening-Zubehörprogramm verfügbar. Mit einem solchen Tandem kann man auf wirklich gro-ße Fahrt gehen, weshalb es auch serienmäßig mit pannensicheren Reifen ausges-tattet ist.

Insbesondere dann, wenn schwere Personen mit Behinderung mit von der Partie sind, empfiehlt sich COPILOT 3. Die Dreiradkonstruktion ermöglicht dem "Copiloten" ein einfaches und kontrolliertes Aufsteigen. Außerdem bewährt sie sich gegenüber den zweirädrigen "Brüdern" bei langsamer Fahrt und in solchen Fällen, in denen sich die Begleitperson z.B. aufgrund von Größen- und Gewichtsunterschieden nicht im-stande sieht, das Fahrzeug samt beiden Fahrern stabil zu kontrollieren.

Wie die beiden zweirädrigen COPILOTen ist auch das "3er" mit hydraulischen Brem-sen ausgestattet, die hier allerdings an den beiden Vorderrädern als Trommelbrem-sen ausgeführt sind. Es ist ebenfalls mit einer 7-Gang-Naben-Schaltung mit Rücktritt versehen. Auch das Standlicht fehlt nicht. Absolut neu ist der ohne Werkzeug ver-stellbare Lenkervorbau, mit dem der Lenker blitzschnell auf den jeweiligen "Copilo-ten" eingestellt werden kann. Nimmt man den vorderen Lenker samt der unteren Verbindungsstange ganz ab, kann das Tandem auch als "ganz normales" Dreirad genutzt werden. Ob zu Zweit oder alleine, In jedem Fall sorgt die Anordnung der Doppelradachse vorne dafür, dass das Dreirad mit Übersicht und hoher Stabiltät ge-fahren werden kann.

Großer Beliebtheit erfreuen sich die mit Elektromotor unterstützten Versionen aller drei COPILOT – Versionen. Der sensorgesteuerte 250W-Motor ermöglicht auch we-niger trainierten Personen größere Fahrten. Im Bergland wird durch ihn so manche Steigung flach.

Die Kostenübernahme eines COPILOT-Fahrrades durch die Krankenkassen ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Das Bundessozialgericht hat Ein-zelfälle sowohl positiv als auch negativ entschieden. Eine klare Linie ist aber nicht erkennbar. Die Praxis der meisten Krankenkassen ist im Moment (Mitte 2003) ohne-hin ausschließlich von Unsicherheit und Willkür geprägt. Wer aber mit guten Argu-menten, Attesten und Mut seine Ansprüche aktiv vertritt sollte Chancen auf eine zu-mindest teilweise Kostenübernahme haben.

Mehr Freude bei der Pflege schwerstbehinderter Menschen

Die Rollstuhl-/Fahrrad- oder Elektro-Fahrrad-Kombination ROLLFIETS vermittelt vie-len Behin¬derten und Nichtbehinderten aktive Gemeinsamkeit. Wie kaum ein anderes Produkt steht ROLLFIETS für die Integration und erweiterte Mobilität behinderter Menschen. Hier wurde die Idee, ein sportliches Fahrrad mit einem bequemen und anpassungsfä¬higen Rollstuhl zu kombinieren professionell umgesetzt. Stabil ist die Konstruktion, optimal die Sicherheit, individuell sind die Anpassungsmöglichkei¬ten. Rollstuhl- und Fahrrradteil lassen sich unter¬wegs oder zuhause kinderleicht abkop-peln. Dann steht ein wendiger Rollstuhl zur Verfügung.

Das ROLLFIETS ist ein anerkanntes Hilfsmittel und wird in vielen Fällen komplett von den Krankenkassen bezahlt.

ROLLFIETS - die erfolgreiche Rollstuhl-Fahrrad-Kombination:

Das ROLLFIETS hat schon Tausende von schwerbehinderten Menschen in aller Welt wieder mobil gemacht. Das Einmalige dabei: auch die Begleitperson profitiert davon: Pflege, die Spaß macht! Das ro¬buste und leichtlau¬fende Rollstuhl-Fahrrad-"Tandem" wurde jetzt erneut überarbeitet. Mit Rücksicht auf die neuen gefederten Sattelstützen wurde die Rahmenhöhe (das ist das Maß zwischen der Tretlagerachse und der Oberkante des Sattelrohres) auf 45cm reduziert. Die Ausstattung wurde nochmals verbessert. Qualitätsgepäckträger des Schweizer Herstellers Pletscher gehören jetzt zum Standard. Die Optik wurde modernsten Möglichkeiten angepasst. Die ROLLFIETSe kommen jetzt grundsätzlich mit einer ebenso brillianten wie robus-ten 2-Schicht Metallic-Pulverbeschichtung zum Einsatz. Die elektro-motorisierten Versionen werden mit dem neuen im eigenen Haus entwickelten Tretlager-Rücktrittsystem ausgestattet. Eine pannensichere Bereifung rundet die diesjährigen Innovationen ab.

PENDEL – der High-Tech Rollstuhlscooter

Aber auch für Rollstuhlfahrer, die eigentlich alles selbstständig können - außer laufen und strampeln – bietet Hoening eine interessante Mobilitätslösung an. Diese hat zwar (ausnahmsweise) keine Pedale, ermöglicht aber den Betroffenen unter anderem den-noch die aktive Teilnahme an gemeinsamen Radtouren. Gemeint ist der PENDEL-Rollstuhlscooter. Der PENDEL ist ein bis zu 25 km/h schneller Elektroroller, in den ein Rollstuhlfahrer samt Rollstuhl hineinfahren kann. Vollautomatisch wird das Hinterteil des Fahrzeugs "zum Aufrollen" abgesenkt und dann wieder angehoben. Dabei wird zur Fixierung des Rollstuhls die elektro-pneumatisch betriebene Ladeklappe nach o-ben gestellt, wodurch die Laufräder des Rollstuhls fest und sicher eingeklemmt wer-den. Die jüngst überarbeitete High-Tech-Steuerung und -Antriebstechnik sorgen da-für, dass Rollifahrer schnell, sicher und leise vorwärts kommen. Dank des eingebauten Energierückführungssystems liegt die Reichweite mit einer Akkuladung bei beträchtli-chen 50 km. Auf diese Weise werden die Leichtigkeit und Wendigkeit eines handbe-triebenen Rollstuhls mit den Fahrleistungen eines 1500 W starken Elektrorollers ver-bunden, der sich zudem durch eine Steigfähigkeit von bis zu 25% auszeichnet. Auf Wunsch kann die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit auch auf 6, 10 oder 15 km/h reduziert werden.

Auch das Äußere kann sich sehen lassen. Das Design der Kunststoffkarosserie hält ohne weiteres mit einem modernen Roller italienischer Herkunft mit. Der PENDEL Rollstuhl-Scooter versteht sich als ein Angebot an alle Rollstuhlfahrer, die sich an häufig wechselnden Standorten aufhalten wollen oder müssen. Der PENDEL ist in-sofern für Alltag, Beruf und Freizeit gleichermaßen geeignet.

Für an den Rollstuhl gebundene Menschen ist der PENDEL in vielen Fällen als eine interessante Alternative zum Elektro-Rollstuhl zu sehen. Da das vom Bundessozial-gericht definierte Grundbedürfnis der "selbstständigen Erledigung alltäglicher Einkäu-fe" mit Hilfe des PENDEL-Rollstuhl-Scooters ideal erfüllt werden kann, sollte im Zuge einer Einzelfallentscheidung auf eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen hingewirkt werden.

Zurück zur Übersicht Pressemitteilung runterladen (83kB)


   

Home | Produkte | Service | Presse | Über uns | Kontakt | Club | Info für Händler | Info für Kostenträger | Impressum